Projekt: Helfen Sie armen Familien in Uganda ein Haus zu bauen

Nachdem Sie viele arme Dörfer und Familien in Bugembe besucht hat, hat sich die Vorsitzende des Vereines Der Blaue Engel Dragica Kopjar entschlossen, ein Projekt ins Leben zu rufen, das armen Familien in Bugembe helfen soll, ein Haus zu bauen. Die Kosten für ein neues Haus aus Erde mit zwei Räumen am eigenen Grundstück betragen von 600 bis 1000 Dollar, für ein Haus aus Backsteinen das Doppelte.


Wir sammeln spenden für den Bau von Häusern, die unsere Volontäre den nächsten Sommer vom Mai bis September bauen werden.


Wir sammeln auch Spenden für den Kauf von Ziegen für arme Familien mit vielen Kindern, damit sie jeden Tag frische Milch zum Essen haben. Eine Ziege kostet ungefähr 50 Dollar. Wir werden auch Bohnen, Reis und Kartoffeln kaufen, wovon ein Sack auch um die 50 Dollar kostet.


Hier können Sie auch die Bilder von einer Familie sehen, die dringend ein neues Heim braucht.

Während es im Wanyang, einem kleinen Dorf in Jinji, das auf dem Ufer des Flusses Victoria liegt, dunkel wird, fällt zwischen den vielen, herabgekommenen Erdhäusern ein Haus besonders ins Auge, denn es hat dünne Wände und ein Dach aus Papyrusdecken, das Wasser durchlässt. Der Boden des Hauses ist immer nass, die Löcher in den Wänden flehen um eine Reparatur und das einzige Fenster am Haus ist mit einem Stück Polyethylenbeutel bedeckt.


Das ist das Haus des Herrn Robert Lyagob (33), der mit seiner Frau Nabirye Annet (32) und mit sieben Kindern lebt: Dan (15), Namukose Fiona (13), Namukose Lovisa (11), Babirye Tapensi (8), Waiswa Sam (7), Nankusu Scovia (7) i Dongo Eseza (2). 

In Roberts Haus mit zwei Räumen ist das Leben ein echter Alptraum. Sechs Kinder bewohnen ein Zimmer, in dem sie auf Lappen schlaffen, die ihnen als Decken und als Kleidung dienen. Besonders schwer ist es, wenn es regnet, weil die Kinder die ganze Nacht im Sitzen verbringen müssen.
In der Regensaison fertigt Robert eine Unterlage aus trockenem Gras, die er auf den Boden legt, um seinen Kindern ein bisschen Wärme zu sichern. Folglich leiden die Mitglieder dieses Haushaltes oft an Malaria und unter Lungenentzündungen.


Roberts Familie hat auch Schwieriegkeiten, wenn es um die Versorgung ihres ältesten Sohnes Dan Lyagobi geht, der in einem Autounfall schwer verletzt wurde. Der junge Mann hat eine Gehirn- und Armverletzung, weswegen er den Arm nicht bewegen kann, was man auch auf den Bildern sieht. 
Obwohl die meisten Kinder alt genug für die Schule sind, gehen nur zwei von ihnen auch tatsächlich zur Schule, weil ihr Vater die Schule für sie nicht bezahlen kann. Den Kindern, die in die Schule gehen, fehlt es an Schulbedarf, wie z.B. Bücher und Kugelschreibern.


Robert arbeitet als Fischer. Er ernährt seine Familie mit der Arbeit am See, aber nur wenn er genügend Fisch fängt. „Manchmal hungern wir oder essen Fischsuppe, wenn Robert kein Geld hat, um Essen zu kaufen“, sagt seine Ehefrau.


Die größte Herausforderung, mit der die Familie zu kämpfen hat, ist der äußert schlechte Zustand ihres Hauses, das sie Heim nennen und der Mangel des Geldes fürs Essen und für die Ausbildung der Kinder. 
„Ich wünschte, dass ich Geld für die Reparaturarbeiten ausleihen könnte, aber der Zustand im Haus ist irreparabel. Man muss es abreißen und an derselben Stelle ein Neues bauen“, sagt Robert.